Rasseportrait


Der Magyar Vizsla ist eine aus Ungarn stammende Jagdhundrasse. Er liebt ausgedehnte Spaziergänge, möchte aber auch geistig gefordert werden. Der Vizsla ist für viele Hundesportarten, wie Apportieren, Dog-Dance, Agility, etc. geeignet. Er kann aber auch beim Maintrailing, zur Jagd oder als Therapiehund eingesetzt werden. Seine Erziehung sollte früh beginnen. Er braucht Konsequenz ohne überflüssige Härte, um eine intensive und vertrauensvolle Bindung zum Hundeführer aufzubauen. Dafür ist diese Rasse bekannt.

So agil der Vizsla im Gelände oder auf dem Hundeplatz daher kommt, so umgänglich ist er im Haus. Er liebt ausgiebige Kuschelrunden mit seinen Menschen, am besten auf dem Sofa. Seine Liebe verteilt er immer gerecht.

Er ist kompatibel mit Artgenossen, aber auch mit anderen Tierarten. Außerdem ist er sehr kinderfreundlich.

Allerdings gibt es zu bedenken, dass diese Rasse den 'Schalk im Nacken' hat. Sie sind immer fröhlich, aber auch stets bereit Menschen, die sie mögen, anzuspringen. So kann im Winter eine Pudelmütze für den Vizsla und seinen Besitzer eine besondere Herausforderung werden. Auch wenn sie sich auf einem Kopf befindet, der nicht zur Familie gehört. Hier gilt es, von Beginn an einzuwirken. Das ist nicht immer leicht, denn Mitmenschen, die einem Vizsla begegnen sind oft sofort von ihm wie verzaubert und gestatten dann dem Hund mehr als erlaubt ist.

Entscheidet man sich also für einen Vizsla, dann für lebenslangen Spaß, aber auch für eine stete Herausforderung.